Diätplan

Der Sinn eines Planes ist, dass er einen daran erinnert, nicht unbedacht ständig Nahrung in sich hinein zu stopfen aus den verschiedensten Gründen wie Langeweile, Fernseh gucken, Ermüdung bei der Arbeit am PC, beim Autofahren, Einkaufen, usw .. oder auch unbewusst.

Hat man sich für eine ausgewählte Diät entschieden, so gibt der Plan meist vor, aus welchen Nahrungsmitteln man auswählen kann, wieviel und zu welchen Zeiten man essen sollte.

Wichtig bei der Entscheidung für eine bestimmte Ernährungsform ist, dass man sich vorher den entsprechenden Diätplan ansieht und für sich klärt,

  • a) ob man die Diät auch gerne essen mag
  • b) ob man sie sich zeitlich und finanziell auch leisten kann und
  • c) ob die Diät in den eigenen Tagesablauf passt
  • d) ob sie gesund ist und keine Mangelerscheinungen entstehen können
  • e) ob die Anforderungen, die an einen gestellt werden, auch nicht zu streng sind.

Dafür gibt es einige Anhaltspunkte, die man checken kann:

Zu a): kann ich meine Lieblings-Lebensmittel während der Diät essen? Oder wenigstens einige davon, wenn auch in beschränkten Mengen?

Wenn alles, was Sie gerne essen, strikt verboten ist während der Diät, so sind das keine guten Voraussetzungen, um so etwas lange durchzuhalten. Zum Durchhalten ist noch etwas wichtig: Drei mal täglich sollte man sich satt essen können. Niemand schafft es, ständig mit knurrendem Magen herumzulaufen, ohne davon grottenschlechte Laune zu bekommen.

Zu b) und c): Wenn ich Mittags laut Plan ausgiebig essen müsste, aber gar keine Zeit und Gelegenheit dafür habe, außer schnell ein paar Brote zu mümmeln, so ist dies die falsche Kostform für mich. Falls teure Diätprodukte zwingend eingebaut werden müssen, ich die Ausgabe aber scheue, so werde ich auch nur halbherzig mitmachen.

Ein vorheriges Ernährungsprotokoll über ein paar Tage oder eine Woche ist gut, um sich mal bewusst darüber zu werden, was man alles so über den Tag verteilt in sich hinein stopft.

Beispiel für einen Diätplan:

Ein ganz simpler Diätplan könnte darin bestehen, dass man sich den Tag über normal ernährt, mit drei ausgewogenen Mahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten, abends ab 18 Uhr aber nichts mehr isst. Wenn man nun auch noch den Alkohol und die Süßigkeiten weglässt, kann man bald erste Erfolge auf der Waage verbuchen.

Anderes Beispiel für einen Diätplan:

Morgens ausgiebig und sehr kohlenhydratreich frühstücken. Erlaubt ist alles: Müsli, Brot, Brötchen, Aufstriche und bis 16 Uhr zwei Portionen Obst.

Mittags Mischkost: Salat, Fleisch, Eier oder Fisch, als Beilage Gemüse, dazu Reis, Nudeln oder Kartoffeln, zum Nachtisch ein Dessert oder ein Stück Obstkuchen.

Abends deutlich eiweißbetonte Kost wie ein bis zwei Eier, Quark, körniger Frischkäse, Fisch, auch kalt, oder einen mageren Milchshake, dazu Gemüse wie Paprika, Möhren usw.

Über den ganzen Tag verteilt trinken: mind. 1,5 l Wasser und Tee. 3 Portionen (Handvoll) Gemüse täglich essen.

Ich habe es selbst ausprobiert und war erstaunt, wie bei dieser Ernährung fast jede Lust auf´s Naschen verschwindet. Man braucht einfach nichts mehr darüber hinaus bei insgesamt 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Das Mengenzählen entfällt, der Maßstab ist einfach „eine Handvoll“ oder „ein Teller voll“ bei den Hauptmahlzeiten.