Ernährungsplan

Viele Menschen lieben Pläne. Oft haben sie noch einen Plan B in der Tasche, falls der erste Plan nicht gleich klappt. Darauf folgt Plan C usw.

Damit Ihnen das nicht passiert, bleiben Sie beim Ernährungsplan hart an der Realität Ihres Lebens:

  • Was für ein Esstyp sind Sie?
  • Wie sieht Ihr Tag aus?
  • Wann haben Sie Zeit zum Essen?
  • Wann zum Einkaufen?
  • Ist es überhaupt möglich, selbst zu kochen?

 Warum sind diese Fragen wichtig?

Manche Menschen arbeiten z. B. 10-12 Std. täglich und nehmen trotzdem dabei zu. Sie können meist während der Arbeit nur Kaffeepausen machen und haben nicht die Möglichkeit, außer den mitgebrachten Broten eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Hier ist es wichtig, über den Tag verteilt etwa jede 2. Tasse Kaffee durch ein Glas Wasser zu ersetzen oder zu ergänzen. Denn sonst übersäuert der Körper. Und wer übersäuert ist, der nimmt nicht ab.

Diese Menschen können dann erst abends in Ruhe warm essen. Damit führen sie ihrem Körper regelmäßig eine fett- und kohlenhydratreiche umfangreiche Mahlzeit zu, wenn er sie am wenigsten braucht: in den Stunden vor dem Schlafengehen. Dazu kommt oft noch das ein oder andere Bier zur Entspannung. Hier ist zu überlegen, dem Körper die Nahrung dann zu geben, wenn er sie auch verwerten kann. Ein Plan könnte helfen, etwas anders zu machen.

Möglich wäre z.B., am Morgen ausgiebig zu frühstücken, z.B. mit Rühreiern und Speck/  Schinken auf Brot. Wer das nicht schafft, der könnte z.B. eine Mikrowelle im Büro aufstellen, um mitgebrachte Mahlzeiten aufzuwärmen und so gesünder zu essen. Bleibt der Heißhunger nicht für den Abend aufgespart, dann isst man auch ausgewogener und die notfallmäßigen Besuche in der Pommesbude werden seltener.

Achten Sie darauf, über den ganzen Tag verteilt genügend Wasser zu trinken. Mindestens 1,5 Liter, bei Kaffeekonsum entsprechend mehr sollten es schon sein. Was Sie an Wasser am Vormittag nicht getrunken haben, können Sie nicht mehr aufholen, wenn Sie erst spät nachmittags mit dem Trinken beginnen.

Ja, da war noch etwas. Sie sollten die Hauptbestandteile Ihrer Nahrung Fett, Kohlenhydrate und Eiweiße in einem ausgewogenen Verhältnis zu sich nehmen. Ja, es kann auch Sinn machen, zu den verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Dinge zu essen (siehe oben). Probieren Sie es aus. Morgens kann Ihre Nahrung mehr Kohlenhydrate enthalten als abends. Diese liefern Vollkornbrötchen, Haferflocken, Müsli oder auch (Achtung exotisch): Frischkornbrei und Obst dazu wie Bananen, Beeren, Trauben, mit ein paar Nüssen für die gesunden Fette.

Morgens wird diese Energie für den Tag gebraucht, um die Leistung zu erbringen.

Mittags können Sie alle drei Bestandteile in gemischter Form zu sich nehmen, gern auch ein Stück Kuchen dazu oder einen Riegel. Bauen Sie in Ihren Plan auch die 5 Handvoll Obst und Gemüse mit ein und zwar täglich! Siehe Wie kann man schnell abnehmen.

Abends dann eine leichte eher eiweißreiche Mahlzeit. Fett und Kohlenhydrate brauchen Sie jetzt kaum noch, jedenfalls nicht an normalen Tagen. So mancher hat sich schon gewundert, dass er morgens wieder frühstücken kann, wenn er abends nicht mehr so viel isst.